Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur auf der Arbeit und dem direkten Arbeitsweg. Die meisten Unfälle passieren aber in der Freizeit – beim Wandern, Radfahren, Skifahren oder im Haushalt. Die private Unfallversicherung schließt diese Lücke weltweit und rund um die Uhr.
Wann zahlt die Unfallversicherung?
Sie leistet, wenn nach einem Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung – eine Invalidität – bleibt. Die Höhe richtet sich nach dem Invaliditätsgrad, der über die sogenannte Gliedertaxe bestimmt wird. Der Verlust der Funktion einer Hand wird zum Beispiel mit einem festen Prozentsatz bewertet.
Grundsumme und Progression
Die Grundsumme ist der Betrag, der bei 100 % Invalidität gezahlt wird. Mit einer Progression steigt die Leistung bei schweren Unfällen überproportional, z. B. auf das Dreieinhalb- oder Fünffache. So lassen sich gerade existenzbedrohende Fälle gut absichern.
Sinnvolle Zusatzleistungen
- Unfallrente bei hoher Invalidität
- Bergungs- und Rettungskosten – wichtig in den Bergen
- Kosmetische Operationen
- Reha-Management und Hilfeleistungen im Alltag
Unfallversicherung oder BU?
Eine Unfallversicherung ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, da die meisten Berufsunfähigkeiten durch Krankheiten entstehen. Sie ist aber eine gute Ergänzung – und für Kinder oder Menschen, die keine BU erhalten, oft eine wichtige Alternative.
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Mandanten-Check startenHäufige Fragen zu Unfallversicherung
Warum eine private Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur bei der Arbeit und auf dem Arbeitsweg, nicht in der Freizeit.
Was ist die Progression?
Sie erhöht die Leistung bei schwerer Invalidität überproportional, z. B. auf das Dreifache der Grundsumme.
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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Stand: September 2026. Konkrete Leistungen richten sich nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen.




